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Bekannt ist der in Berlin lebende Künstler Johannes Grützke (geb. 1937) vor allem als Maler – als Vertreter der „Schule der Neuen Prächtigkeit“, wie er und Weggefährten Anfang der 70er ihren ironisch gebrochenen, teils barock anmutenden Realismus genannt haben. Neben den Gemälden gehören zum Werk Grützkes aber auch Druckgraphiken, Plastiken, Buchillustrationen und literarische Arbeiten. Er arbeitete als Bühnenbildner. Und er lehrte. So von 1992 bis 2002 als Professor für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.
Das Germanische Nationalmuseum präsentiert nun in einer Retrospektive erstmals Grützkes Gesamtwerk, darunter auch seine kunsttheoretischen Abhandlungen in Briefen, Balladen und Reden. Sogar sein Musikensemble „Die Erlebnisgeiger“ wird im Rahmen des umfangreichen Begleitprogramms zu hören sein: am 7. Dezember!

Auch ein umfangreicher Katalog erscheint zur Ausstellung – wir freuen uns immer noch, dass wir ihn gestalten durften. (Beispielseiten/pdf)


Johannes Grützke
Die Retrospektive
Ausstellung vom 24.11. 2011 bis 1.April 2012
Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg
Di–So 10–18 Uhr, Mi 10–21 Uhr, Mo geschlossen

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